geoglossar
Unser geographisches Wörterbuch
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Hochdruck | Luftdruck über 1013hPa bezeichnet man üblicher Weise als hohen Druck. |
| HIV | siehe Aids |
| Himmelsrichtungen |
Eine Kompassnadel zeigt immer genau nach Norden. Entgegengesetzt liegt Süden. Im Uhrzeigersinn zwischen Norden und Süden liegt Osten. Westen und Osten liegen sich ebenfalls gegenüber, d.h. im Uhrzeigersinn zwischen Süden und Norden liegt Westen. Um sich die H. merken zu können hilft der Spruch: Nie ohne Seife waschen. |
| High-Tech-Industrie | Wirtschaftliche Produktion im Hochtechnologiebereich, etwa Computer, Datennetze (Internet, ...), ... |
| HFC-Gase |
siehe Fluorchlorkohlenwasserstoffe
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| Heu | Getrocknetes Gras als Winter- oder Zufutter für Viehzuchtbetriebe. |
| Herbizide | H. wirken gegen "Unkräuter", die den Ertrag in Anbauflächen mindern können. Sie gelten als Pflanzenschutzmittel. |
| Hemisphäre | Es gibt eine nördliche H. (Nordhalbkugel der Erde) und eine südliche H. (Südhalbkugel der Erde). Getrennt werden die H. durch den Äquator. |
| Hektopascal | Einheit für die Messung des Luftdrucks. Abkürzung: hPa |
| Hektar | Flächenangabe: 100 mal 100 Meter, d.h. 10.000 Quadratmeter |
| HDI | human development index; Skala, die anzeigt welchen Lebensstandard (Ernährung, Gesundheit, Ausbildung, ...) die Menschen in einem Land besitzen. |
| Hazienda | Landwirtschaftlicher Großbetrieb in Lateinamerika mit hauptsächlich extensiver Viehwirtschaft und Ackerbau. |
| Hartlaubgewächse |
Immergrüne Wälder und Pflanzen der sommertrockenen Subtropen (insbesondere des Mittelmeerraumes), deren Blätter lederartig sind und sich so vor übermäßiger Verdunstung schützen. |
| Hangrutschung | Eine durch die Schwerkraft geförderte Bewegung von Gesteins- und Erdmassen vom Berg Richtung Tal. Auslöser ist meist eine Durchnässung eines Hangs. |
| Hallig | Nicht oder nur durch niedrige Sommerdeiche vor Überflutung geschützte niedrig liegende Inseln im Wattenmeer. Sie sind Reste des von Sturmfluten zerteilten Marschgebiets vor der Küste. Menschen leben auf Halligen auf Warften. |
| Halbwertszeit |
Die Zeitspanne, die vergeht, bis die Hälfte eines radioaktiven Stoffes durch radioaktiven Zerfall abgebaut worden ist. Damit nimmt auch die Radioaktivität dieses Stoffes auf Grund der geringer werdenden Stoffmenge gleichermaßen um die Hälfte ab. |
| Halbinsel | Nicht vollständig von Wasser umgebenes Stück Land, meist durch ein schmales Stück Land mit dem festen Land verbunden. |
| Hagel | Niederschlag aus größeren Eisteilchen, etwa von 5- über 20 mm Durchmesser. |
| Haff | Eine ehemalige Bucht, die durch eine Nehrung vom Meer abgeschlossen wurde. Mündet ein Fluss in ein Haff, wird das Salzwasser teilweise verdrängt, der Salzgehalt sinkt deutlich, es entsteht ein Brackwasserbereich. |
| Hafen | Mehr oder minder großes Wasserbecken mit Anlegemöglichkeiten und Verladeeinrichtungen für Schiffe, das als Bindeglied zwischen landgestütztem und wassergestütztem Waren- und Personentransport dient. |
| Hadleyzelle | Als H. wird die innertropische Windzirkulation (Passate, Antipassate) bezeichnet. |
| Hackstock | Gerader wanderstockartiger, einseitig angespitzter dickerer Ast. Wird z.B. im Brandrodungswanderfeldbau verwendet. |
| ha | siehe Hektar |
| Güterverkehr | Nicht dem Personentransport, sondern dem Transport von Waren aller Art dienender Verkehr. |
| Gunstraum | Ein aus bestimmten Gründen besonders günstiger, also vorteilhafter Raum. Meist wird ein Raum aus klimatischen Gründen zum G. |
| GTZ | Gesellschaft für technische Zusammenarbeit; ein Teil der deutschen staatlichen Entwicklungshilfeorganisationen |
| Grünlandwirtschaft | Landwirtschaftliche Erzeugung von Vieh und Viehfutter (Wiesenmahd). |
| Grüne Revolution | Bezeichnung für den Versuch die Agrarproduktion in Entwicklungsländern durch Hochleistungssorten und den Einsatz von chemischen Düngemitteln und Schädlingsbekämpungsmitteln zu steigern. Da nicht an die Bedürfnisse der Entwicklungsländer angepasst (kleine Betriebe, kein Geld, ...), hat die G. R. nur zum Teil durchschlagende Erfolge. |
| Grüne Lunge | Wälder oder auch Parks reinigen die Atemluft wirkungsvoll von gefährlichen Feinstäuben (1 ha Laubwald kann über 60 Tonnen Staub pro Jahr aus der Luft entfernen) und produzieren zudem Sauerstoff. |
| Grundwasser | Niederschläge versickern im Boden und sammeln sich in verschiedenen Tiefen (sog. Grundwasserstockwerken) über wenig wasserdurchlässigen Schichten. Beim Versickern können Stoffe aus dem Boden ins Wasser gelangen, etwa wenn durch Überdüngung des Bodens zu viele Nährstoffe in die oberen Bodenschichten gelangt sind. |
| Grundmoräne | Besteht aus durch den Gletscher verfrachtetem Material und aus demunter dem Gletscher befindlichen Boden ausgeschürftem Material. Ist der Gletscher verschwunden bleibt eine durch viele Kuppen geprägte Landschaft zurück. Typisch sind auch liegen gebliebene Findlinge. |
| Grundgebirge | Große Gesteinskörper, die durch Faltung und Schrägstellung aus ihrer ehemaligen Lage gebracht worden sind. |
| Grunddaseinsfunktionen | siehe Daseinsgrundfunktionen |
| Graupel | Niederschlag aus kleinen (ca. 2-5 mm Korngröße) Eisteilchen. |
| Grassteppe | Graslandschaften der subtropischen oder gemäßigt kontinentalen Regionen mit oft unter 5 humiden Monaten. |
| Gradnetz |
Das G. besteht aus einem Netz von gedachten Kreisen, von denen ein Teil durch Nord- und Südpol geht (Längenkreise), der andere Teil in immer gleichen Abständen parallel zum Äquator verläuft (Breitenkreise). Längen- und Breitenkreise stehen überall senkrecht aufeinander. Mit Hilfe der Schnittpunkte kann man die Lage eines Punktes auf der Erdoberfläche genau bezeichnen. |
| Grabenbruch | siehe Graben |
| Graben | Wird kontinentale Erdkruste auseinander gezerrt, kann ein meist langgestreckter Teil der Kruste bis zu mehrere Kilometer tief absinken (Bsp.: Oberrheingraben). |
| good governance | Bezeichnet eine an den Standards von Transparenz und sozial ausgerichteter Staatlichkeit orientierte Regierungsführung. |
| Golfstrom | Nördlicher Ausläufer eines weltumspannenden Wasserförderbandes. Wird auch die „Warmwasserheizung Europas“ genannt. |
| Golfkooperationrat | siehe GCC |
| Glutlawine | siehe pyroklastischer Strom |
| glokal | Wortneuschöpfung aus global und lokal. Global handeln, aber dabei die lokal vorhandenen nachhaltig vorhandenen Stärken in den Vordergrund jedes Handelns stellen, um die betrachtete Region zu stärken. |
| Globus | Modell der Erdkugel. Auf einer kleinen Kugel werden Kontinente und Ozeane in ihrer tasächlichen Lage stark vereinfacht dargestellt. |
| Globalstrahlung | Der Teil der Sonnenstrahlung, der die Erdoberfläche erreicht. |
| Globalisierung | Im wirtschaftlichen Sinn: die ganze Welt wird zu einem immer stärker integrierten Wirtschaftsraum, in dem es immer weniger Beschränkungen für den Handel untereinander gibt und in dem sich die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital frei bewegen können. Produziert wird dort, wo zum Beipiel Arbeitskraft am preiswertesten ist. Kritiker merken an, dass die Vorteile der G. einseitig den Industrienationen zu Gute kommen und die Entwicklungsländer mehr als früher ausgebeutet werden. |
| globaler Süden | Dieser Begriff versucht ohne Wertung der Lage und des Entwicklungsstandes Entwicklungsländer und Schwellenländer zu erfassen. |
| Global Player | Weltweit handelndes und in seinem Bereich führendes Unternehmen, z.B. Siemens, Samsung, ... |
| Global City | Eine in weltweitem Maßstab wirtschaftlich, ... wirksame Metropole, etwa New York, London, Tokio, ... |
| global | weltweit (wirkend, ...) |
| Gletschertor | Hier tritt das Schmelzwasser am Fuß des Gletschers aus. |
| Gletscherspalte | Überfließt ein Gletscher unebenen Untergrund, so entstehen an der Oberfläche des Gletschers spaltenartige Brüche. |
| Gletschermühle | Antauen des Gletschers lässt oberflächlich Wasser auf dem Gletscher fließen, dass durch sich vergrößernde Gletscherspalten bis zum Gesteinsuntergrund sickert. Solche "Wasserfälle" im Gletscher nennt man G. |
| Gletscher |
Man unterscheidet Inlandeismassen und Talgletscher. Allegemein eine Landeismasse, die bergab fließt (durch innere Umformung und "Fließen") und durch die umgebende Topographie, z.B. die Talseiten oder umliegende Gipfel begrenzt ist Die Hangneigung ist hauptverantwortlich für die Geschindigkeit des Fließens. Ein Gletscher wird durch die Akkumulation von Schnee in den höheren Lagen genährt (Nährgebiet); dies wird durch das Abschmelzen in den tieferen Lagen oder durch das Abbrechen ins Meer (Zehrgebiet) wieder ausgeglichen (nach IPCC). |
| Gleithang | Dem Prallhang gegenüberliegendes Ufer eines Flusses auf der Innenseite von Flussbiegungen. Hier wird auf Grund der niedrigeren Fließgeschwindigkeit des Flusswassers Material abgelagert. |
| Glaziologie | Lehre vom Eis. |
| Glaziale Serie |
Abfolge der Teile einer von Gletschern der Eiszeiten überformten Landschaft. |
| glazial | 1. Gletscher betreffend 2. g. Abflussregime, dessen Wasserführung zu mindestens einem Fünftel durch im Sommer abschmelzende Gletscher bestimmt wird. |
| GIS | Ein geographisches Informationssystem verknüpft (verschiedene) in der Wirklichkeit erhobene Daten mit Kartenmaterial. Dabei können für jedes Problem angepasste Karten erzeugt werden, die Daten direkt mit Orten auf der Karte zusammenführen. |
| Gezeitenstrom | Ein räumlich begrenzter, durch die Gezeiten auftretender Wirbel, der meist an Engstellen auftritt, durch die die Gezeiten fließen. |
| Gezeiten |
In etwas mehr als 12 stündigem Rhythmus steigt (Flut) und fällt (Ebbe) der Wasserstand der Meere um bis zu 5 Meter (an manchen Küstenabschnitten auch mehr). Angetrieben werden die Gezeiten von den Anziehungskräften von Mond und Sonne, so dass mit dem Mond- und Sonnenumlauf eine regelrechte Gezeitenwelle um die gesamte Erde läuft. |
| Geysir | Ein G. ist eine regelmäßig "springbrunnenartig ausbrechende" Quelle. G. gibt es in Vulkangebieten, da im heißen Untergrund versickerndes Wasser erhitzt und schließlich explosionsartig ausgestoßen wird. Das Wort kommt aus dem Isländischen. |
| Getreideanbau | Landwirtschaftliche Produktion von Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis. |
| Gesteinsscholle | siehe Scholle |
| Gesellschaft für technische Zusammenarbeit | siehe GTZ |
| Gesellschaft | Eine G. ist eine in sich geordnete Struktur im Zusammenleben von Menschen in einem bestimmten Zeitraum und einem bestimmten Raum. |
| Geröll- und Kieswüste | Flacher Wüstenbereich mit einer Bedeckung durch gerundetes Gestein und Kies. |
| Gerberei | In einer G. wird Tierhaut durch Behandlung mit verschiedenen Chemikalien in Leder umgewandelt. |
| geothermisch | Mit zunehmender Tiefe in der Erdkruste ansteigende Temperatur (ca. 1°C auf 100 Meter im weltweiten Durchschnitt, in Vulkangebieten auch deutlich mehr), die zur Energieerzeugung genutzt werden kann. |
| Geologe | Wissenschaftler, der den Aufbau und die Zusammensetzung der Erdkruste untersucht. Um zu verstehen, wie es zum heutigen Aufbau der Erde gekommen ist, müssen sie den gesamten Aufbau des Erdinneren untersuchen und alle Vorgänge, die die feste Erdkruste beeinflussen. |
| geographisches Informationssystem | siehe GIS |
| Genossenschaft |
Verein, der versucht die wirtschaftliche Situation seiner Mitglieder durch gemeinsames Handeln zu verbessern. |
| General Agreement on Tariffs and Trade | siehe GATT |
| gemäßigte Zone | Der Bereich zwischen 45°-60° Breite, der zwischen den extrem kalten und den besonders warmen Klimaten liegt. |
| Geest | Höherliegendes Gebiet im nordwestmitteleuropäischen Tiefland mit Kies-, Geröll und Sand-Ablagerungen aus den Eiszeiten. Bildet an der Nordsee oft den hochliegenden Gesteinskern von Inseln. |
| Geburtenrate | Zahl der Geburten (lebend) in einem Jahr in einem Land pro tausend Einwohner. |
| GCC | Sog. Golfkooperationrat der 6 Staaten am Persischen Golf, seit 1981. |
| Gatt | Lücke zwischen zwei Inseln am zum Meer gerichteten Teil des Wattenmeers. |
| GATT | General Agreement on Tariffs and Trade:1948 in Kraft getretenes Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen zur Durchsetzung von Handelserleichterungen (Vorläuferorganisation der WTO). |
| Gated Community | Abgeschlossene Wohnanlage für reiche Bewohner. Engl.: gated community |
| GASP | Als Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik seit 1993 im EU-Vertrag als zweiter Pfeiler der EU festgelegt. Ziele sind laut Art. 11 des EU-Vertrags die Wahrung gemeinsamer Werte, grundlegender Interessen und der Unabhängigkeit der EU, dazu die Stärkung der Sicherheit der Union (Fernziel gemeinsame Verteidigungspolitik), ... |
| Gasometer | Große Rundbauten, die ehemals als Gaszwischenspeicher für die Gasversorgung von Städten genutzt wurden. |
| Gashydrate |
In der Tiefsee bilden sich unter hohem Druck und tiefen Temperaturen am Meeresboden, besonders in weichen Sedimentschichten, Eisschichten, in denen Methan eingeschlossen ist. Gashydrate (auch Methanhydrate genannt) sind häufig an Kontinentalabhängen zu finden und scheinen dort den Boden zu stabilisieren. Ein Auftauen würde nicht nur gewaltige Mengen Methan freisetzen, sondern auch Hangssysteme unter Wasser abrutschen lassen, was Tsunamis auslösen könnte.
Synonyme -
Methanhydrate |
| Garten | Abgegrenztes, meist eingezäuntes kleineres Stück Land, in dem bewusst Zier- und auch Nutzpflanzen angebaut werden. Meist nicht öffentlich zugänglich. |
| G8 | Sog. Weltwirtschaftsgipfel der acht führenden Industriestaaten (USA, Japan, D, GB, F, I, Kanada, Russland) |
| Fußabdruck, ökologischer | siehe ökologischer Fußabdruck |
| Fungizide | Pflanzenschutzmittel, die gegen Pilzerkrankungen wirken. |
| Fujita-Skala | Sechsstufige Skala, die die Stärke von Tornados angibt (F0 = sehr leicht,unterhalb der Windstärke 12 (64-116 km/h); F5 = extrem zerstörerisch (über 450 kmh, darüber hinaus neuerdings auch F6 -F12). |
| Fühlungsvorteil | Firmen siedeln sich gerne bei ähnlichen Firmen oder Konkurrenten an, da so engere Kontakte, sowohl mit diesen Firmen, als auch Kunden und zuliefernden Firmen möglich sind. Der F. ist ein Standortfaktor. |
| fühlbarer Wärmestrom | Direkter Wärmetransport, etwa durch Wärmeabfuhr von der Erdoberfläche und Erwärmung der Luft (nach Endlicher). |
| Fruchtwechsel | Die unterschiedlichen Eigenschaften von Feldfrüchten, ... (Nährstoffbedarf, Durchwurzelung, ...) führen zum Erhalt der Bodenstruktur und reduzieren damit Erosion. |
| Frosttage | Tage, an denen die Tgaesmitteltemperatur über 0°C liegt, das Temperaturminimum aber unter 0°C sinkt. |
| Fremdlingsfluss | Der F. fließt durch ein trockenes Gebiet, in dem er keinerlei Wasserzufuhr durch Zuflüsse oder Niederschlag mehr erhält. Er kommt aus einem feuchteren Raum, in dem größere Mengen an Niederschlägen ihm ganzjährig Wasser zuführen. Z.B. der Nil in Ägypten. Engl.: exotic river |
| Fraktionierung | Allg. Abtrennung von Bestandteilen eines Gemischs, bei Magma die Anreicherung oder Abreicherung von bestimmten Elementen, etwa durch Kristallisation. |
| Fracking |
Auch hydraulisches Aufbrechen (hydraulic fracturing) genannt, dient diese Technik der Förderung von nicht koventionell durch Anbohren zu gewinnendem Erdgas. Unter hohem Druck wird dabei heißes Wasser, gemischt mit einem (teils hochgiftigen) Chemikalien in erdgashaltige Schichten gepresst, wodurch das Gestein aufgebrochen wird und das Gemisch aus Gas, Wasser und Chemikalien an die Oberfläche gepumpt werden kann.
Der Energieaufwand für die Förderung ist beträchtlich, Leckagen bei der Förderung können zu einer massiven Verschmutzung von Grundwasserschichten führen, zudem wird Studien zufolge eine erhebliche Menge an Methan, einem Treibhausgas, in die Atmosphäre freigesetzt.
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| Fossiles Wasser | Grundwasser, das in früheren feuchteren Zeiten entstanden ist. Diese Vorräte, z.B. unter der Sahara werden heute nicht mehr wieder aufgefüllt. |
| Fossile Brennstoffe | Brennstoffe auf Kohlenstoffbasis aus fossilen Kohlenstofflagerstätten, einschließlich Kohle, Erdöl und Erdgas. |
| Fossil | Versteinerung von in früheren Erdzeitaltern lebenden Tieren und Pflanzen. |
| Forstwirtschaft | Bewirtschaftung von Wäldern, meist um einen hohen Holzertrag zu erhalten. |
| Fördenküste | Förden sind lange schmale Rinnen, in denen das Schmelzwasser der Eiszeit abgeflossen ist. Nach der Eiszeit ist in sie das Meer eingedrungen. |