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Die klimatische Bedeutung städtischer Grünflächen

Grünanlagen sind Bestandteile des städtischen Gefüges. Aufgrund ihrer naturnahen Oberfläche unterscheiden sie sich deutlich von den für die Stadt typischen Strukturmerkmalen und klimatischen Prozessen.
Stadtklimaanalysen weisen größere Grün- und Parkanlagen als kühle und feuchte Flächen innerhalb der allgemeinen städtischen Wärmeinsel aus. Von stärker versiegelten Stadtstrukturtypen sind Grünflächen klimatisch durch einen veränderten Strahlungshaushalt abzugrenzen.

Entscheidend für den Wärmehaushalt natürlicher Flächen gegenüber städtischen Baumaterialien ist der verstärkte Strom latenter Wärme, bei einem verringerten Anteil fühlbarer Wärme, verbunden mit einer geringeren Albedo. Auch ist der Bodenwärmestrom einer Rasenfläche gegenüber Asphalt oder Beton reduziert.
Die Temperatur ist im Mittel um ca. 3 °C herabgesetzt, die nächtlichen Minimaltemperaturen können stark unter denen dicht bebauter Städte liegen. Es besteht eine erhöhte relative Feuchte aufgrund von Verdunstungsvorgängen und die Windgeschwindigkeit ist je nach Art der Vegetation und Belaubung unterschiedlich stark gebremst und vom Wind in Hauptwindrichtung abgekoppelt.

Quelle: http://www.stadtklima.de/stuttgart/websk21/Heft12/kap3.HTM

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