geolinde

Die geographischen Seiten des TLG

Erdbeben
Das Tsunami-Beben vor Sumatra (2004)

Erdbeben treten besonders häufig an den Grenzen zweier Platten der Erdkruste auf.

pl_erdbeben1_pazifik
(NASA - Earthobservatory (auch Teile des unten stehenden Textes wurden übersetzt (STM) übernommen))

Erdbeben durch Subduktion
Das Zentrum des Bebens (Stern) und die Nachbeben (Kreise) zeigen die Auswirkungen des Vorganges der Subduktion. Bei der Subduktion wird eine starre Erdplatte unter eine andere geführt, in diesem Fall die Indische Platte unter ein "kleines" Plattenteil vor der Eurasischen Platte, die Burma-Platte. Ein Verhaken der Platten ineinander und ein plötzliches Brechen eines Plattenteiles erzeugten dieses massive Beben der Stärke 9,3 (nachträglich korrigiert).

Um bis zu 15 Meter bewegten sich Plattenteile und beschleunigten dabei gewaltige Wassermengen. Das erzeugte die Tsunami.

Animation zur Entstehung eines Tsunamis: -> hier klicken (roter Faden)!
Prof. Miho Aoki from the University of Alaska Fairbanks Art Department)

Mehr zum Tsunami-Ereignis von 2004: ->hier klicken (roter Faden)!

Auf bis zu 1200 Kilometer Länge wurden über der Subduktionszone liegende, durch das erste Beben geschwächte Gesteinsschichten gelockert und bewegten sich stückweise. Das erzeugte eine Reihe von Nachbeben, die in der obigen Karte als Kreise eingezeichnet sind. Besonders gefährdet für starke Nachbeben waren die Gebiete am Rand der Bebenzone, wo starke Spannungen in den Gesteinsschichten aufgebaut wurden. Noch nach über einem Jahr konnten Beben mit einer Stärke von über 8 auftreten!

Mehr zu Erdbeben:

Große Erdbeben (roter Faden)
Erdbeben-Messung (roter Faden)
Wie die Stärke von Beben angegeben wird (roter Faden)

Plattentektonik Pazifik - der rote Faden

Suchen auf geolinde

Bilddatenbank

Aus der Bilddatenbank

Jökursalon bis ...