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Kanaren

pl_hotspot_kanaren1nach Schmicke (Basiskarte visibleearth)

Im Gegensatz zu Hawaii finden sich auf den Kanaren verschiedenartige helle Laven neben dunklen, die auf Hawaii ausschließlich vorkommen. Offensichtlich ist auf den Kanaren die Magmenproduktion sehr viel geringer als auf Hawaii, es kommt zu zur Aufspaltung der Magma in verschiedene Magmaarten. Auch zähflüssiges Material wird gebildet, das zu explosivem Vulkanismus führen kann (nach Schmincke).pl_hotspot_kanaren1

Die Caldera von Teneriffa als gewaltiger Einsturzkrater bezeugt einen stoßweise aktiven Vulkanismus,der gewaltige Magamreservoire unter den Inseln bildet. (STM/geolinde.musin.de)
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Der Pico de Teide (rechtsim Hintergrund) entstand im Zentrum der Caldera.
In der Mitte des Bildes ragt die Magmafüllung eines ehemaligen Vulkanschlots in die Luft.
Der Vulkankegel selbst ist durch Verwitterung längst zerstört.
(STM/geolinde.musin.de)
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Zähflüssige schwarze Lavaströme und im Vordergrund vulkanische Bomben (STM/geolinde.musin.de)

Durch relativ oberflächennahe Magmakammern, die die Oberfläche anheben, kommt es auf den Kanaren immer wieder zu gewaltigen Hangrutschungen. Solche Spuren können vor Teneriffa und vor El Hierro noch mehr als 100 Kilometer vor den Küsten nachgewiesen werden. Derart massive Ereignisse sind in der Lage gewaltige Tsunamis auszulösen, die den ganzen Atlantik überqueren können. -> mehr zu Tsunamis!

Plattentektonik - der rote Faden

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