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Landwirtschaft und ihre Grenzen

Landwirtschaft in Afrika

Landwirtschaft im Orient  -  Landwirtschaft in Schwarzafrika

Grenzen der Landwirtschaft

In den Regenwäldern:

Probleme treten bei mittel- und großflächigen Rodungen des Regenwaldes etwa für Plantagen auf, da die Humusschicht extrem dünn ist. Kleinräumige traditionelle Nutzung durch Wanderfeldbau fügt dem Wald auch Schaden zu, aber zerstört nicht den gesamten Lebensraum. Die natürlich im Regenwald wachsenden Nutzpflanzen können zudem für den Eigenbedarf herangezogen werden. Auf Grund der Vielfalt an Pflanzenarten im Regenwald (etwa 100 verschiedene Baumarten auf 1 ha) wachsen diese Pflanzen aber auch weit verstreut, so dass eine "Produktion" für den Export kaum möglich ist. Eine moderne Nutzungsform, die relativ schonend für das Ökosystem ist, ist die Agroforstwirtschaft.

In den Savannen:
Savannentyp Zahl der ariden Monate Nutzung
Feuchtsavanne 2-4 Mais, Maniok, Bananen, Erdnüsse, Baumwolle, Jatropha, ...
Trockensavanne 4-7 Hirse, Erdnüsse, Baumwolle, ...
Dornstrauchsavanne 7-10 Hirse, Erdnüsse

Die Trockengrenze der Landwirtschaft (des Regenfeldbaues ohne zusätzlich Bewässerung) liegt bei ca. 300-400 mm Niederschlag im Jahr. Sie liegt im Bereich der Dornstrauchsavanne. Mit Bewässerung wird die für ausreichendes Pflanzenwachstum fehlende Menge an Wasser künstlich zugeführt.

In den Halbwüsten und Wüsten:

Nur an durch Wasservorkommen bevorzugten Stellen ist Ackerbau mit Bewässerung möglich. Zu nennen sind hier die verschiedenen Formen von Oasen. Eines der Hauptprobleme bei der Bewässerungslandwirtschaft ist die Bodenversalzung. Vorsichtige Nutzung für Tierzucht (extensiv) ist in Bereichen der Halbüste praktikabel, Probleme treten aber auf, wenn zu viele Tiere in einem Gebiet gehalten werden (Beispiel: Sahelzone).

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