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Überschwemmungen in der Sahelzone

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Abweichungen von der langjährigen mitteleren Niederschlagsmenge in mm Niederschlag pro Tag im Zeitraum 20.08.07-21.09.07
(Tropical Rainfall Measuring Mission, Hal Pierce (SSAI/NASA GSFC))

Ungewöhnlich hohe Niederschläge am Ende der Regenzeit in weiten Bereichen der sogenannten Sahelzone haben in 17 Staaten Afrikas teils massive Überschwemmungen ausgelöst. Mehr als 1 Million Menschen sind betroffen.

Sind Staaten wie Uganda noch ansatzweise vorbereitet, da hier Überschwemmungen häufiger auftreten, so sind die Sahelstaaten von solchen Witterungsereignissen eher überrascht und überfordert.

Satellitenbilder: Vergleich Regenzeit/Trockenzeit 2007: Tschad und Mali

Die meist ohnehin dürftigen Ernten sind von den Wassermassen vernichtet worden. "Glück" im Unglück hatten die nördlichen Bereich der Sahelzone, die bei eher etwas trockenerer Witterung einen guten Teil der Ernte retten konnten.

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Auch in Zeiten der Überschwemmung muss Wäsche gewaschen werden!
(©N. Nyberg/USAID)

Ursache für die Überschwemmungen sind extreme Schwankungen in der jährlichen Wanderung der Innertropischen Konvergenzzone (ITC).

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Hier sieht man die Wolkenbildung entlang der ITC über dem Pazifik.
(GOES Project Science Office)

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