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Kultur- und Stadtplanung

Kultur an der Neuen Messe Riem

Spiegelpalast Palazzo:

Veranstaltungsdaten:
23. Oktober 2008 bis 28. März 2009

Programm:

Das Programm im "Palazzo" ist umfangreich und bietet viel Abwechslung. Die Show steht unter dem Motto "Vier Spitzenköche und ein Graf". Den Gästen wird hierbei ein exquisites Vier-Gänge-Gourmet-Menü serviert, während sie vom ukrainischen Illusionisten Evigeny Voronin ("Der Graf") durch ein außergewöhnliches Programm mit einer Mischung aus Humor und Magie begleitet werden. Internationale Artisten, Komödianten, Tänzer und Sänger begeistern mit spektakulären Darbietungen die Zuschauer, dazu spielt das Palazzo-Orchester, das perfekt auf Dinner und Show abgestimmt ist.

"Kulturzentrum Messestadt":

Im "Kulturzentrum Messestadt" finden einige kulturelle Veranstaltungen statt (Ausstellungen, Konzerte, Theaterstücke, Lesungen, Kino, ...).

"Mitten unter uns"

"Mitten unter uns" ist eine Ausstellung im "Kulturzentrum Messestadt", die von Conterganopfern erstellte Gemälde, Fotografien, Grafiken und Gedichte zeigt. Besonders erstaunlich ist hierbei die Tatsache, dass einige der Künstler und Künstlerinnen ihre Werke ohne Arme oder Beine angefertigt haben. Die Ausstellung hat am 22.4.09 begonnen und wurde aufgrund der großen Nachfrage bis auf den 28.5.09 verlängert. Abgeschlossen wird diese Ausstellung mit einer Lesung der ebenfalls ausstellenden Künstlerin Hergith Albrecht sowie mit einer Aufführung des Theaterstücks "Schiller pur", einer biografischen Darstellung Schillers Leben.

Stadtplanung an der Neuen Messe Riem in Verbindung mit Kultur

 Zwischen 2001 und 2005 beteiligten sich einige Künstler an der Gestaltung der Messestadt Riem. Damit der neue Stadtteil einen eigenen Charakter bekommt wurden dazu einige Kunstprojekte an der Messestadt ausprobiert.

Zum Beispiel:

Renata Stih und Frieder Schnock verbanden Kunst mit Werbung und platzierten an 3 verschiedenen Punkten der Messestadt künstlerisch gestaltete Werbetafeln auf.

Quelle: www.kunstprojekte-riem.com

Der Zusatzraum ist als minimale Wohn-, Schlaf- und Arbeitszelle ein schnell verfügbarer Erweiterungsraum zu einer bestehenden Wohn- bzw. Büroeinheit. Er zeichnet sich durch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten aus und greift den Trend der Mobilität auf. In der Messestadt Riem wurde der Zusatzraum erstmalig als temporäres Künstleratelier, Ausstellungsraum und Infobox genutzt.

Quelle: www.kunstprojekte-reim.com

Zwar bietet die Messestadt inzwischen ein relativ umfangreiches Programm an Kultur (z.B. im Spiegelpalast Palazzo) und auch durch Projekte wie die von Renata Stih und Frieder Schnock gestalteten Werbetafeln wurde versucht einige Highlights in das sonst eher trist gestaltete Viertel zu setzen. Im Gesamten vermittelt ein Spaziergang durch diesen Stadtteil jedoch beinahe jedem einen eher langweiligen Eindruck. Ein paar erfrischende Ideen zu einer Stadtplanung in Verbindung mit Kultur könnten dem abhelfen.

 

Vorschläge zur einer erweiterten Stadtplanung in Verbindung mit Kultur und Kunst

1. Idee zur Verschönerung der Messestadt

UMGESTALTUNG DES WILLY-BRANDT-PLATZES

 Wie man am Stadtplan der Messe Riem deutlich erkennen kann, wurden die Straßen geradezu symmetrisch angeordnet. Es fehlt die gemütliche Atmosphäre, die dem Stadtteil einen Charakter gibt. Dieser entsteht oft durch gewundene Gassen und verwinkelte Straßen, die bei einem natürlich enstandenen Stadtviertel nie fehlen. Sie zeugen von der Zeit, die ein Stadtteil schon durchlebt hat und in der er immer weiter und weiter gewachsen ist.

Die Messestadt wurde mit peinlicher Genauigkeit symmetrisch angelegt wodurch das "Natürliche" und das "Charakteristische" fehlt.

Wie kann man diesem Stadtteil zu etwas mehr Charakter verhelfen? Mit einigen oben genannten Kunstprojekten wurde bereits versucht die Messestadt Riem zu verschönern und zu gestalten. Das gemütliche Wohlfühlflair fehlt der Messestadt Riem jedoch trotzdem noch. Ein Vorschlag um dem abzuhelfen, wäre der, das symmetrisch angelegte Straßensystem durch einen im Hundertwasser-Stil gestalteten Platz zu durchbrechen!

Der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser zeichnete sich durch seinen außergewöhnlichen Kunst- und Baustil aus. Er konstruierte seine Bauwerke stets asymmetrisch und schief, zudem brachte er viel Farbe ins Spiel.

Ein Projekt, das sich an diesem Künstler orientiert, würde ein wenig Farbe und eine geradezu erfrischende Abwechslung in die Messestadt Riem bringen. Eine Straße oder ein Platz in diesem Stil könnte diesem momentan noch etwas tristen und langweilen Stadtviertel ein wenig zu etwas mehr Charakter verhelfen.

Als geeignete Stelle für dieses Projekt könnte man den Willy-Brandt-Platz, den Platz rund um die Riem Arcaden, nutzen. Er ist ein zentraler Punkt der Messestadt Riem und eröffnen sich sofort jedem, der vom U-Bahnhof die Treppe hochsteigt. Die breite Fläche um die Riem Arcaden herum, sowie auch die Riem Arcaden selber, erscheinen grau, trist, ungemütlich und nicht gerade einladend. Dass das Zentrum der Messe Riem so unkreativ gestaltet wurde, ist schade. Auch der Brunnen vor den Arcaden kann diesen Eindruck nicht wettmachen, da er mehr den Eindruck eines grauen Steinbeckens macht anstatt einer belebend sprudelnden Wasserfontäne. Diesen Platz künstlerisch umzugestalten, würde dem Herzstück der Messestadt zu etwas mehr Charakter verhelfen, und somit auch dem gesamten Stadtviertel.


langweilig und trist: die Riem Arcaden

Entwürfe, Ideen:

Im Zentrum dieses Projekts steht der Brunnen, der momentan wie eine graue, überflutete Fläche vor den Riem Arcaden erscheint. In den grauen Asphalt dieses Brunnens könnte eine Auswahl an Künstlern und Architekten Mosaike und farbige Steine aus verschiedenen Materien einarbeiten. Der Brunnen wird mit bunten Steinen umrahmt. So bekommt er mehr Farbe, was eine schöne Abwechslung zu der grauen Umgebung bietet. In der Mitte des Brunnens werden von Künstlern konstruierte und entworfene Figuren, Säulen oder einfach abstrakt geformte Objekte platziert, ebenfalls in bunten Farben. Um eine besonders schöne Atmosphäre herzustellen, sollte auch aus diesen Figuren Wasser plätschern.

Die Umrahmung sowie der Boden des Brunnens werden sich an verschiedenen Mosaikstilen orientieren

(Quellen: www.tlamp.in-berlin.com ; www.picasaweb.google.com)

Grobe Übersicht über den geplanten Platz vor den Riem Arcaden:

Eigenentwurf des Brunnens mit Statuen und Mosaikumrahmung

 

Der restliche Platz wird ebenfalls mit Mosaiksteinen aufgepeppt.

Alles in allem könnte die Idee einer Verschönerung des Willy-Brandt-Platzes vor den Riem Arcaden dem gesamten Stadtteil zu mehr Wärme und Charakter verhelfen da der Willy-Brandt-Platz im Zentrum der Messe Riem steht und auch oft als das Herzstück dieses Viertels bezeichnet wird. Wenn das Herzzstück eines Stadtteils trist und langweilig gestaltet ist, so wirkt sich diese Stimmung auch auf den Rest des Viertels aus, ist es jedoch kreativ und fröhlich gestaltet, so breitet sich auch in der restlichen Messe Riem eine anregende und heitere Atmosphäre aus.

2. Idee zur Verschönerung der Messestadt:

TAG DER KUNST

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Am "Tag der Kunst" könnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu eingeladen werden, die Messestadt durch eigene kreative Wandmalerei fröhlicher und charakteristischer zu gestalten. Als Motivation soll den "Künstlern" der eigene Beitrag an der Verschönerung der Messestadt dienen.

Dies könnte z.B. auch durch Werbung in einer lokalen oder überregionalen Zeitung gefördert werden, und durch eine Art Sommerfest in die Tat umgesetzt werden, an dem ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm für Familien geboten wird (z.B.Flohmarkt, Zirkus, Tombola, Musikkonzert, Puppentheater, Sporttuniere, Trampolin, Hüpfburg u.s.w....)

Um auch künstlerisch begabte Jugendliche für das Projekt zu gewinnen, könnten berühmte Künstler-Vorbilder, die man versuchen kann zu überreden, aus Promotionzwecken die Veranstaltung ebenfalls zu besuchen, ihren Zweck zum Anlocken erfüllen. Außerdem könnte man versuchen, eine Jugendband für einen musikalischen Auftritt zu finden.

Die tristen Gebäude der Messestadt (unten)

könnten danach vielleicht so aussehen: Eine Veranstaltung solcher Art ist durchaus eine schöne Idee, der Messestadt zu mehr Persönlichkeit und eigenem Charakter zu verhelfen.

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Die Bewohner der Messe Riem würden sich durch eine von ihnen beeinflusste Gestaltung ihres Stadtteils sicher wohler in ihrem Viertel fühlen. Die Idee regt zu Kreativität an und verleiht einzelnen Straßen Farbe und Abwechslung.

 

3. Idee zur Verschönerung der Messestadt

NACHTLEBEN: NACHTCLUB "MESSEge"

Eigenentwurf des "MESSEge"


Da es in der Messestadt Riem kaum Möglichkeiten für Jugendliche gibt, abends wegzugehen und Spaß zu haben und um ihnen den langen Weg zu den Nachtclubs in der Innenstadt zu ersparen, wäre es sinnvoll einen Nachtclub in der Messestadt zu eröffnen.

Um dem Problem der Lärmbelästigung zu entgehen, sollte dieser Nachtclub möglichst entlegen der Wohnsiedlungen sein, die in der Messestadt häufig von jungen Familien bewohnt werden. Daher wäre es sinnvoll die Buslinie, die durch das Stadtviertel führt, um eine Station zu erweitern zu einem der Siedlung abgelegenen Platz.

Der Club wird "MESSEge" genannt (Wortspiel: Messe - Message) und der Eintritt wird erst Jugendlichen ab 18 Jahren gewährt. Um den unter 18-Jährigen den Eintritt in den Club zu ermöglichen, wird dieser alle 14 Tage freitags ab 16 Jahren sein.

Der Club wird aus 2 Stockwerken mit einer großen Dachterasse bestehen. Im unteren Stockwerk können die Jugendlichen sich auf einer großen Tanzfläche vergnügen und sich an einer Bar Getränke zu erschwinglichen Preisen holen. Auch im oberen Stockwerk gibt es eine Tanzfläche und eine Bar mit einem Ausgang zu einer geräumigen Dachterrasse. Hier kann man sich nach ausgiebigem Tanzen und Feiern auf Sofas ausruhen, frische Luft schnappen, sich unterhalten und eine Raucherpause einlegen. Ein Zelt überdacht die Terrasse bei Regen und im Winter helfen Wärmestrahler der Kälte ab.

Angesagte DJs sorgen für gute Stimmung im "MESSEge" und werden durch gelegentliche Themenabende (z.B. "Rocknight" oder "MESSEge goes Hip Hop") den verschiedenen Musikgeschmäckern der Jugendlichen gerecht.

Ein Nachtclub im Stil des "MESSEge" gibt es in der Messestadt noch nicht und wäre somit sicher ein fester Treffpunkt aller Jugendlicher der Messestadt. Nach einiger Zeit würde sich der gute Ruf des Nachtclubs sicher in der Münchner Szene herumsprechen und Jugendliche aus anderen Stadtteilen anlocken. Doch vor allem den jungen Leuten der Messe Riem, die sonst spätabends bis in die Innenstadt fahren müssen um einen Nachtclub besuchen zu können, ist diese Idee von Vorteil. Das "MESSEge" würde das Programm in der Messe Riem erweitern und eine große Lücke an Kultur füllen.

Mit Vorschlägen und Ideen wie diesen wäre es möglich, Kultur- und Stadtplanung in der Messe Riem nicht nur zu vereinen, sondern auch in erster Linie zu erweitern. Dem Stadtviertel würde zu etwas mehr Kultur und somit auch zu mehr Charakter verholfen. Eine Folge der Projekte der Stadt- und Kulturplanung der Messestadt ist diese, dass sich die Bewohner mit mehr Kultur in ihrem Statviertel um einiges wohler fühlen würden und somit eine gelöstere und fröhlichere Stimmung ensteht.

Ein Projekt zur nachhaltigen Kultur- und Stadtplanung von Mona Brommer, Michael Spieler, Kerim Öke, Sam Müller, Julia Kirchknopf

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