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Die geographischen Seiten des TLG

Gebäudeplanung 1

Unsere Gruppe hat sich für das Thema „Gebäudeplanung“ entschieden, da wir bereits in den vorherigen Erdkundeprojekten viel damit zu tun hatten (Ökohaus Urca, naturgetreue Gartengestaltung, Energie, schwimmende Häuser....).

Aus der Besichtigung der Messestadt-Wohngegend ging hervor, dass sich vor allem die alten Menschen benachteiligt fühlen und wir selbst empfanden die Gebäude als zu modern und zu sehr auf "Massen-Familien-Unterkünfte" ausgerichtet. Wir wollen versuchen die neuen Gebäude äußerlich attraktiver wirken zu lassen und dabei trotzdem auf die umweltfreundliche Variante des Ökohauses Urca* eingehen. Außerdem finden wir es besser, wenn man anstatt der großen "Massenunterkünfte" lieber mehrere kleine Wohnhäuser bauen würde, um das Gesamterscheinungsbild aufzulockern.

Auch wollen wir die Wünsche der befragten Bewohner berücksichtigen und planen einen großen Supermarkt/Discounter und ein Jugendzentrum/ Sozialzentrum mit ein.

* Ökohaus Urca: weiße Hausaußenwände und viele Pflanzen um das Haus (Schatten) für ein kühleres Klima im Sommer , Regenwasser (z.B: für Gartenwässerung wiederverwenden)

1.Umweltfreundliche/nachhaltige Gebäudeplanung:

Wie bereits oben genannt gibt es natürliche Mittel, die das Einsetzen von teurer und überflüssiger Elektronik (Ventilator, Klimaanlage, ...) ersetzen können. Beispiele dafür wurden beim Ökohaus Urca verwirklicht:

- Es hat weiße Wände, die die Sonnenstrahlen ableiten, damit es im Sommer nicht so warm wird.
- Viele Pflanzen an den Fassaden führen zu einer besseren Luftfeuchtigkeit
- Pflanzen innerhalb des Hauses führen zu einem natürlichen Luftzyklus und sorgen so für ein angenehmes/gesundes Klima im Sommer sowie im Winter

==> auch in Riem könnte die Luftfeuchtigkeit mithilfe von fassadennahen Pflanzen verbessert werden. Vor allem in den Innenhöfen könnte diese Methode gut angewandt werden. Es sorgt gleichzeitig für ein angenehmes Ambiente.
Bei all den Fahrzeugen und dem Verkehr in der Messestadt, würde es nicht schaden, diese Mittel auf einen Wohnbereich zu übertragen, damit wenigstens dort für Nachhaltigkeit und ein gesünderes Leben gesorgt ist.


[In diesem Innenhof wurde das Konzept der naturgetreuen Gartengestaltung teilweise schon umgesetzt. Jedoch bedarf es noch weiteren Umgestaltungen um die Wohnatmosphäre zu verbessern. Besonders sind die Gartenparzellen viel zu klein und eine echte Fassadenbegrünung, z.B. mit Kletterpflanzen wäre wesentlich schöner.]

2. Verbesserte Optik

Jedem, der durch das Wohngebiet in der Messestadt geht, wird sofort auffallen, dass die Gebäude sehr modern, fast kalt wirken und die Wohnanlagen nur für einen Zweck erbaut wurden: um möglichst viele Familien unterzubringen - ganz nach dem Prinzip der "Massentierhaltung". Es ist kaum vorstellbar, dass man sich zwischen diesen Betonklötzen wohl und zu Hause fühlen kann. Deswegen haben wir beschlossen die neue Siedlung etwas wohnlicher und optisch schöner zu gestalten:

Zuerst fallen die langen, aneinandergereihten Wohnblöcke auf, zwischen denen kaum Platz besteht. Das lässt die Siedlung wie ein Gefängnis wirken: Die Häuser wirken wie hohe Mauern und da die Straßen alle symmetrisch angeordnet sind, wirkt die Siedlung zu sehr vorausgeplant.

Es wäre schöner, wenn man anstatt der vielen großen langen Wohnhäuser mehrere kleinere Wohnblöcke, freistehende Häuser oder Reihenhäuser mit Abständen zu den nächsten Gebäuden bauen könnte.
Wohnblöcke in unterschiedlichem Baustil würden ebenfalls zu einer verbesserten Optik und einem gemütlicheren Umfeld beitragen, denn das zeigt Individualität und lockert das Gesamtbild auf.

 


[Hier sieht es doch gleich viel netter aus, vielfältiger!]

[Aber nicht nur die Wohnhäuser in der Messestadt wirken zu sehr geplant, sondern auch die kleinen Bäumchen, die viel zu nah an den Gebäuden stehen. In 10 Jahren werden die Bäume so groß dass sie die Häuser bedecken und den Wohnungen sozusagen das Licht rauben werden.]


[Auch die Straßenführung trägt dazu bei, dass die Siedlung sehr geplant und beengend wirkt.]

3.Geplante Gebäude

- Wohnblöcke/ Reihenhäuser/ freistehende Häuser
Zur Zeit wird die Messestadt durch lange Gebäudereihen dominiert. Diese Häuserblöcke wirken wie Mauern und vermitteln keine wohnliche Atmosphäre. Der Bau von mehr freistehenden Häusern oder Mehrfamilienhäusern (kürzer/kleiner als die jetzigen, vielleicht auch höhere Eiheiten dazwischen) würde dem entgegenwirken und die Siedlung auflockern. Sie wird gemütlicher und ansprechender.

-Discounter
Vor allem für die vielen Familien, die in der Messestadt zu Hause sind, ist eine nahgelegene und günstige Einkaufsgelegenheit wichtig. Unsere Umfrage hat ergeben, dass eben eine solche Einkaufsmöglichkeit fehlt. Zwar ist in den Riem-Arcaden ein Supermarkt vorhanden, doch dieser ist für den täglichen Bedarf zu teuer für die Familien. Sie wünschen sich einen typischen Discounter, zum Beispiel einen Lidl.

-Jugendzentrum
In der Messestadt wohnen viele Familien mit Kindern. Es gibt viele Kindergärten und sehr viele Spielplätze zwischen den Wohnblöcken. Jedoch wird bald das Problem auftauchen, dass die Kinder zu alt für Kindergarten&Spielplatz werden. Man muss also auch für Einrichtungen für ältere Kinder und Jugendliche sorgen. Der Faktor der Nachhaltigkeit wurde hier nicht beachtet.
Man könnte also zum Beispiel ein Jugendzentrum einrichten, in dem die Jugendlichen ihren Interessen nachgehen können. Es ist außerdem bewiesen, dass ein Jugendzentrum die sozialen Kontakte der Jugendlichen fördert.


-Platz für Park (viell. mit Fitnessparcour sowohl für ältere Menschen als auch für Jüngere nützlich!)
Die Messestadt in Riem hinterlässt mehr den Eindruck von einer "Nutzgegend" als den einer gemütlichen Wohngegend mit Wohlfühlcharakter. Unserer Umfrage nach wünschen sich die Einwohner der Messestadt - vor allem die jungen Familien - mehr Natur in den Häuserreihen. Dort könnten sie sich erholen und mitten in der Natur die Ruhe genießen.

made by
Anna Maria R. & Christina B. & Sarah K. & Dilara K. & Tugce A.

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