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Neues zum Klimawandel 2/2014 - Langzeitbeobachtung zeigt weiterhin Erwärmungstendenz

Laut NASA-Experten ist 2013, gemeinsam mit 2006 und 2009, das siebtwärmste Jahr seit 1880.  Ein Vergleich mit dem Mittelwert der Jahre 1951-1980 zeigt nahezu überall eine deutliche Erwärmungstendenz.

Anomalie der Oberflächentemperatur 2013

 

Regionale Unterschiede prägen, wie jedes Jahr, auch 2013. Das Überwiegen der rötlichen Farbtöne spricht aber für sich.

Temperaturtrend 1950-2013
Sieht man sich den langjährigen Trend der Oberflächentemperaturen der Erde auf der obigen Karte an, so wird der Temperaturtrend von +0,1 bis +0,5°C pro zehn Jahren deutlich.

Betrachtet man nun die untere Grafik genauer, so ist zwar erst einmal ein Stagnieren auf hohem Niveau sichtbar, doch genauso ist zu erkennen, dass der Trend zu weiterer Erwärmung ungebrochen scheint.

Temperaturdurchschnitt
2013 war mit einem Durchschnittswert von 14,6° Celsius um etwa 0,6° Celsius wärmer als der Durchschnittswert des 20.Jahrhunderts oder 0,8° Celsius wärmer als 1880. Natürlich beeinflussen großräumige und kleinräumige Wettermuster (etwa Lan Nina oder El Nino-Jahre) Jahr für Jahr die Durchschnittstemperaturen, der langfristige Trend aber bleibt unbeeinflusst. Seit 38 Jahren gab es kein Jahr mehr mit Werten, die niedriger als derDurchschnitt des 20.Jhdts. gelegen hätten.

Zu einem großen Teil liegt das am Ausstoß der Klimagase, etwa dem Kohlendioxid, dessen Werte von 1880 bis 2013 von 285 auf 400 ppm gestiegen sind. Treibhausgase fangen Energie in der Atmosphäre ein, halten sie fest  und erwärmen damit die Erde.

Quelle: http://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=82918&eocn=home&eoci=iotd_grid

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Postoina Höhlen

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