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Wasser für Afrika

1999 hatte jeder zweite Afrikaner keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, 2002 waren es noch immer 42%.

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Viele müssen sich direkt aus Bächen, Flüssen oder Seen mit Trinkwasser versorgen.
(M. Marzot/FAO photo)

Wassermangel ist eines der großen Probleme im nördlichen Afrika: durch unbeständige Niederschläge in der Sahelzone, und fast gar keine in den Wüstengebieten der Sahara. Nicht nur Wassermangel ist eine zentrales Versorgungsproblem! Auch die Entsorgung von Abwasser ist in vielen Gebieten ungelöst.

Viele Projekte von UNICEF und anderen Organisationen gehen dieses Problem an: zum Beispiel in Eritrea -> hier klicken

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Laut UN sterben in Afrika täglich 6000 Menschen durch verseuchtes Trinkwasser, zumeist Kinder.
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Südlich der Sahara haben mehr als die Hälfte der ca. 670 Mio. Afrikaner keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Sie müssen sich aus Flüssen, Seen, oder nicht kontrollierten Quellen versorgen.

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Wie hier am Beispiel der offenen Kanäle eines lokalen Marktes in Niger, zeigen sich erhebliche Mängel bei der Abwasserentsorgung.
(FAO photo)

Das Milleniumsziel, die Zahl der Menschen, die keinen Zugang zu "echtem" Trinkwasser zu haben, bis 2015 zu halbieren, wird wohl in Afrika nicht erreicht! Die Kosten für sanitäre Anlagen und Trinwassergewinnung würden sich pro Jahr allein in Afrika auf 30 Milliarden Dollar belaufen. So viel Geld steht nicht einmal für alle weltweiten Projekte zur Verfügung.

Zudem bringen die stetig wachsenden Städte ein weiteres Problem mit sich, trotz hoher Investitionen kann der Ausbau nicht Schritt halten mit der steigenden Zahl der Einwohner.

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