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Afrika - die Wiege der Menschheit

Schädel eines Australopithecus

Eine Auswahl der vielen Hominiden-Fundorte in Afrika: Funde in Olduvai bis zu 3,5 Millionen Jahre, in Sterkfontein bis zu 2,5 Millionen Jahre, in Hadar bis zu 2,6 Millionen Jahre, in Koobi Fora in Kenia über 2 Millionen Jahre alt.

Außerhalb des afrikanischen Kontinents gibt es "Menschen" erst seit etwa 1,5 Millionen Jahren. Über viele Millionen Jahre kann man aber in Afrika verschiedene mehr oder minder erfolgreiche Entwicklungsstufen der Vorläufer des modernen Homo sapiens sapiens nachweisen. Die Forscher konnten bis heute keine lückenlose Entwicklungslinie vom Frühmenschen bis heute nachvollziehen, sondern eher kurze Einblicke erhaschen in verschiedene Einzelentwicklungen und müssen mit viel wissenschaftlicher Phantasie große viele hundertausend Jahre lange schwarze Löcher zu schließen suchen. Daher ist die Streitfrage, wo sich die Vorfahren der modernen Menschen herausgebildet haben auch noch nicht entschieden. Trotzdem ist Afrika unbestrittener Favorit. An zwei Beispielen kann gezeigt werden, dass im gesamten Osten und Süden Afrikas über mehrere Millionen Jahre Hominiden (Menschenartige) gelebt haben. Bis zum Homo sapiens, also dem direkten Vorläufer des Jetztmenschen, der vor etwa 120.000 Jahren ebenfalls in Afrika nachweisbar ist.

Die Olduvai-Schlucht: seit 3,5 Millionen Jahren bewohnt -> Olduvai!

Sterkfontein: hier lebte vor 2,5 Millionen Jahren der Australopithecus -> Sterkfontein

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