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Saharastaub - Staubstürme aus der Wüste und ihre Auswirkungen

In den vergangenen Jahrzehnten wuchs die Zahl solcher extremen Staubstürme deutlich. Ihre Auswirkungen auf die Gebiete, in die der Staub verweht wird, werden intensiv erforscht.

 

Saharasand über dem Atlantik

 Sand aus der Sahara wird über 1500 Kilometer als extrem dichte Wolke auf den Atlantik hinaus verweht (NASA, SeaWiFS, GSFC).

Die Effekte dieser Sandverfrachtungen sind laut Forschern vielfältig:

  1. Der Saharasand düngt z.B. den über 4000 km entfernten brasilianischen Regenwald.
  2. Der zunehmende Nährstoffzustrom scheint karibische Korallenriffe zu zerstören.
  3. Hurrikans über dem Atlantik werden möglicherweise häufiger, da mehr Kondensationskeime vorhanden sind.
  4. Mikroorganismen, die mit dem Sand verweht werden (siehe Animation unten), führen zu allergischen Reaktionen bei einer steigenden Zahl von Menschen, etwa im Süd-Osten der USA.

Saharastaub trägt nicht nur Sandkörner mit sich, sondern auch Mikoroben (NASA).
Quellen:
  1. http://apod.nasa.gov/apod/ap000303.html
  2. http://www.agu.org/pubs/crossref/2010/2010GL043486.shtml
  3. http://science.nasa.gov/science-news/science-at-nasa/2001/ast18jun_1/

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