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Klimawandel aktuell 04/2007 - Neuigkeiten von der Klimafront

In loser Folge bringen wir ab jetzt Neuigkeiten aus der Klima-Forschung.

Was wir spüren

  • Sommertage im April
  • 8 Monate in Folge zu warm
  • Pollenflug ohne Ende

Was wir beobachten können

  • z.B. Schmetterlinge:
    • der kühle, feuchte Moorränder liebende Hochmoorgelbling stirbt in Oberbayern innerhalb der letzten 10 Jahre fast aus, ihm ist einfach zu warm;
      gleichzeitig breitet er sich in Skandinavien aus
    • wärmeliebende Schmetterlingsarten (z.B. Aurorafalter) haben sich innerhalb der letzten 10-15 Jahre ca. 100 Kilometer Richtung Norden ausgebreitet
  • immer neue Tier- und Pflanzenarten aus dem Mittelmeerraum werden bei uns heimisch
  • heimische Baumarten und Obstbaumarten kommen immer schlechter mit Wärme und Trockenheit zu recht (so die flachwurzelnden Fichten)
  • bei Hitzewellen sterben besonders in Ballungsräumen tausende Menschen

Was wir vorhersagen können

  • eine Gruppe pensionierter US-Generäle sagt in einer Studie voraus, dass Krisenregionen im Nahen Osten und Afrika weiter destabilisiert werden, da immer weniger Wasser zur verfügung stehen wird und die Getreideernten immer geringer ausfallen werden
  • der steigende Meeresspiegel lässt Südseeinseln und Küstenstädte wie die 15 Millionen Einwohner zählende Stadt Lagos in Nigeria untergehen
  • eine massive andauernde Dürre wird den Südwesten der USA und Nordmexiko heimsuchen
  • durch geringere Niederschläge werden in vielen Regionen der Welt die Grundwasservorräte schrumpfen, so im Nordosten Brasiliens, im Norden und Süden Afrikas, im Westen der USA, in Westaustralien. Die Wasserversorgung wird bereits 2020 vielerorts nicht mehr ausreichend sein.

Quellen:

  • Unkraut vom 16.04.07, Bayerisches Fernsehen
  • SZ vom 11.04. (S. 18), 14./15.04. (S.8), 17.04.07 (S.18, 41)

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