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Die geographischen Seiten des TLG

Hauptstadt: Luanda
Erdteil: Zentral-Afrika
Staatsform: Republik
Offizielle Sprache: Portugiesisch

Angola (Google Maps)

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Angola

Angola

Angola

Fläche: 1246000 qkm
HDI (2005) 0,446 (2003 = 0,445)
Einwohner (S 2010): 18,9 Mio. (1960 5,0 Mio.)
Bevölkerungsschätzung für 2050 (in Mio.) 42
Bevölkerungswachstum: 2,6% (2003 2,9%)
Altersstruktur: 47% unter 15, 3% über 65
Lebenserwartung (2010): 49
Religion: überwiegend Christen
Einwohner pro Arzt: 12500
Kindersterblichkeit: 26%
Säuglingssterblichkeit: 15,4%
HIV-Infizierte: 3,7%
Analphabeten: 65%
Grundschüler (Einschulungsrate): -
BSP/Kopf 2016: 3450$ (2012 2540$; 2003 500$)
Reales BSP/Kopf (KKP): 4270$ (2003 1690$)
Bevölkerungsanteil mit unter 2 US$/Tag -
Anteil Landwirtschaft am BIP: 9%
Erwerbstätige in der Landwirtschaft: 72%
Stadtbevölkerung: 33%
Glossar: Erklärungen zu Begriffen, Zahlen,...
Datenvergleich: ausgewählte Daten zu 1965, 1985 und 2005 (inkl. HDI-Rang, ...)
Teil I -> hier klicken! , Teil II -> hier klicken!

Aktuelle Geschichte:

Bis 1000: Das Gebiet wird von Pygmäen- und Bantuvölkern bewohnt.
1482: Der portugiesische Seefahrer Cao entdeckt das Königreich an der Kongomündung und macht die Stadt Mbanza zum Zentrum der Christianisierung.
1575: Luanda wird als erster portugiesischer Stützpunkt gegründet.
1869: Ende des Sklaventums und Ende der Entführung von Sklaven nach Amerika.
1885: Auf der Berliner Konferenz werden die heutigen Grenzen des Landes festgelegt.
1914-1918: Zur Zeit des Ersten Weltkrieges übernimmt Portugal die Kontrolle über das ganze Land und behandelt das Land auch in der Zeit danach als Kolonie.
1961: Unabhängigkeitskriege: Hauptanführer sind die Parteien MPLA und FNLA (Frente Nacional de Liberatacao de Angola).
1974: Einstellung der Kämpfe und Anerkennung der Unabhängigkeit Angolas durch Portugal.
1975: Beginn blutiger Machtkämpfe zwischen MPLA, FNLA und UNITA. Die MPLA wird von Kuba und der Sowjetunion unterstützt.
1976: Portugal und Brasilien erkennen die MPLA als Regierungspartei an.
1982: Die UNITA kann ihren Einfluss in Angola Mithilfe der USA ausdehnen.
1989: Waffenstillstand zwischen UNITA und MPLA.
1991: Die Verfassung lässt ein Mehrparteiensystem zu. Friedensvertrag zwischen UNITA und MPLA.
1992: Es kommt zu weiteren Kämpfen zwischen den Parteien.
1996: Weltsicherheitsrat entsendet Friedenstruppen und setzt zeitweise Waffenstillstände durch. Juni: Präsident Dos Santos entlässt sein gesamtes Kabinett und den Zentralbankchef.
1997: Die UNITA ist nach Verhandlungen mit der Regierung bereit, einige Teile ihres im  Bürgerkrieg eroberten Gebiets zurückzugeben.
1998: Die UNITA wird am 11.03. als Partei legalisiert. Sie öffnet im April ihr Büro in Luanda. Im Mai/Juni kommt es zu einer Militäraktion gegen die UNITA-Fraktion von Savimbi. Die UNITA-Politiker in Luanda  brechen mit Savimbi. Im Oktober 1998 fliehen mehr als 500.000 Menschen vor den Kämpfen zwischen UNITA und den Regierungstruppen.
1999: UN-Generalsekretät Kofi Annan empfiehlt den Abzug der UN-Beobachter bis März des Jahres, da die Friedensbemühungen gescheitert seien. Außerdem habe die Regierung Angolas die UN gebeten, das Land zu verlassen. 
2000/2001: Der Friede wird langsam gesichert.
2002: Eine gemeinsame Komission für die Demobilisierung ehemaliger UNITA-Kämpfer wird eingesetzt. Im Oktober kommt die vom UN-Sicherheitsrat eingesetzte Beobachterkomission zum Ergebnis, dass die UNITA noch immer große Mengen Waffen besitzt und immer noch Diamantenschmuggel betreibt. Dennoch hebt im Dezember der Sicherheitsrat alle Sanktionen gegen die UNITA auf.

Aktualisierung Geschichte Angolas (Auswärtiges Amt) -> hier klicken!

Die Folgen von über 25 Jahren Krieg:

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beschädigter Wohnblock in der Stadt Luanda © USAID/Lance Downing

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Kriegsruinen in der Stadt Kuito © USAID/Lance Downing

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Minenräumtraining in Angola ©USAID

Mehr Infos:

 

Weitere Fakten:

Klima:

gehört zu den wechselfeuchten Tropen, Küste: trocken und heiß; Hochländer: eher feucht mit Niederschlägen bis zu1.200mm pro Jahr; Jahresmitteltemperatur in Luanda bei 24,6°C

Oberflächenformen:

Von schmaler Küstenniederung ansteigend zu einer Hochebene, die den Größten Teil Angolas ausmacht, im Süden Angolas das Hochland eher flach bis zur Mitte Angolas in der es bergig wird;

Ethnische Gruppen:

Ovimbundu 37,2%, Mbundu 21,6%, Kongonesen 13,2%, Luimbe-Nganguela 5,4%, Nyaneka-Humbe 5,4%, Chokwe 4,2%, Luvale 3,4%%, Luchazi 2,4%, Ambo 2,4%, Lunda 1,2%, Mbunda 1,2%, Portugiesen 0,5%, Mestizo 0,5%, sonstige 0,4%;

Export-Import:

Export: Rohöl, Diamanten,  Erdölerzeugnisse und Erdgas;

Import: Maschinen, elektrotechn. Erzeugn. und Fahrzeuge, Nahrungsmittel und leb. Tiere, bearb. Waren und Fertigwaren, chem. Erzeugnisse;

Rohstoffe:

Erdöl, Erdgas, Diamanten, Gold, Eisenerz, Kupfer, Mangan, Chrom, Zink, Uran, Zinn und Vanadinum;

 

Lisa/Ann-Sophie

 

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